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Mit Facebook die Menschheit erreichen – Wann poste ich am effektivsten?

Das soziale Netzwerk Facebook, mit seinen weltweit über 1,3 Milliarden Nutzern, dient als eine der stärksten Plattformen für Social Media Marketing. Seiten-Betreiber bzw. Unternehmen verfügen über diverse Möglichkeiten, ihr Publikum mit interessanten Beiträgen zu füttern und so die eigene Werbetrommel zu rühren. Doch für ein erfolgreiches Betreiben einer solchen Fan-Seite, benötigt es nicht nur guten Content. Genaueste Planung ist der Schlüssel zum Erfolg. Einen Beitrag nach dem anderen zu veröffentlichen, ist hierbei nicht zielführend. Es geht vor allem darum, so viele Nutzer wie möglich zu erreichen. Daher stellt sich die Frage, zu welcher Tageszeit Werbetreibende am effektivsten posten können, wenn die meisten User auch online sind? Wir haben ein paar Regeln, für effizienteres Facebook-Marketing, zusammengefasst.

Facebook Postings - Zeitliche Planung als Schlüssel zum Erfolg

Facebook Postings – Zeitliche Planung als Schlüssel zum Erfolg

Regel 1: Abendstund hat Gold im Mund

Die meisten User sind abends zwischen 20 und 22 Uhr online. Unter der Woche treffen Fanpages um diese Uhrzeit durchschnittlich 37 Prozent ihrer Fans an. Nach Feierabend liegen vermutlich viele User mit ihrem Laptop auf dem Sofa und lassen sich vom Newsfeed berieseln, wenn mal wieder nichts Gutes im Fernsehen läuft. Doch Vorsicht: Nach und nach verabschieden sich immer mehr Nutzer ins Bett und spätestens um 1 Uhr nachts sind dann nur noch durchschnittlich 5% der Fans online.

Regel 2: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Durchschnittlich vergehen lediglich 11 Minuten vom Zeitpunkt des Aufwachens bis zum ersten Check des News-Feed. Aus Sicht der Facebook-Nutzung ist 7 Uhr morgens der Zeitpunkt, an dem die Fans aktiv werden. Ein paar Frühaufsteher (16 Prozent) sind sogar schon zwischen 6 und 7 Uhr anzutreffen. Einen Sprung auf 21 Prozent macht die Nutzung dann ab 7 Uhr. Aber aufgepasst, am Wochenende verschiebt sich dieses Zeitfenster um circa zwei Stunden nach hinten.

Regel 3: Lieber nachmittags als vormittags

Die Nutzung von Facebook ist vormittags deutlich geringer als am Nachmittag. Das könnte daran liegen, dass viele Nutzer vormittags entweder noch konzentriert arbeiten oder gar zur Schule gehen. Gegen Nachmittag haben viele Schüler frei und können surfen und die Angestellten sind leichter ablenkbar.

Regel 4: Irgendeiner ist immer da

Es gibt keine Uhrzeit, zu der nicht mindestens 4 Prozent der Fans online sind. Der geringste Wert wird unter der Woche um 3 Uhr nachts gemessen. Am Wochenende sieht es anders aus und dieser Wert verschiebt sich um 2 Stunden. Somit wird das Minimum erst um 5 Uhr morgens erreicht.

Regel 5: Es gibt keine Prime Time

Es gibt kein bestimmtes Zeitfenster, in dem die Aktivität der Fans deutlich höher ist als zu den anderen Zeiten und Tagen. Die Abendstunden zeigen zwar eine doppelt so hohe Aktivität wie die Morgenstunden, aber so etwas wie den Samstagabend bei den TV-Einschaltquoten sucht man leider vergebens.

Aber Achtung: Hierbei handelt es sich um eine allgemeine Analyse. Für jede einzelne Seite kann das Bild differenzierter aussehen. Es lohnt sich also ein genauer Blick auf die eigene Fanbase, denn es gibt auch Social Media-Begeisterte, welche überwiegend tagsüber online sind. Das Surfverhalten des Publikums hängt zudem stark vom Inhalt der Seite ab. Es ist auch zu berücksichtigen, dass Schüler ein anderes Online-Verhalten haben als erwerbstätige Menschen.

Es könnte auch erfolgreich bringen, nicht zu den Hauptzeiten zu posten. Denn zu diesen Stoßzeiten ist der Konkurrenzdruck durch Posts anderer Unternehmen oder gar Freunde der User am größten. Deshalb sollten sich jetzt nicht jeder auf die Abendstunden stürzen. Es gilt, das Posting-Verhalten geschickt anzupassen. Viel Erfolg!



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