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Paid Content zum Nulltarif

Inwieweit Verlage ihre Inhalte nach wie vor kostenlos zur Verfügung stellen, ist nicht erst seit der „Konfrontation“ von Rupert Murdoch und Google ein Thema. Hierzulande hat der Axel Springer Verlag seinen bisher frei verfügbaren Content in den Online-Angeboten des Hamburger Abendblatts und der Berliner Morgenpost zumindest teilweise auf ein Bezahlmodell umgestellt: wer die lokalen Nachrichten in Hamburg lesen möchte (und kein Abonnent ist), muss künftig knapp 8 EUR/Monat berappen, in Berlin ist man mit knapp 5 EUR/Monat mit von der Partie.

Allerdings ist der Schutz der Inhalte nur sehr rudimentär umgesetzt – da Verlage nach wie vor auf diejenigen Leser angewiesen sind, die ihnen Google & Co. durch Aufnahme der Beiträge in die Ergebnislisten oder Google News zuspülen, kann man sich eines einfachen Tricks behelfen, um den Content nach wie vor ohne Bezahlung zu lesen: (mehr…)


R. I. P. deutsches Yahoo-Verzeichnis

Das deutsche Yahoo-Verzeichnis, einer der größten über Jahre gewachsener Webkataloge, hat sich sang- und klanglos von der Bildfläche verabschiedet – ein „Klassiker, der allerdings nicht mehr gepflegt wird“:

Yahoo Directory bei Google

Wo man unter de.dir.yahoo.com bislang auf den Webkatalog von Yahoo kam, gelangt man jetzt direkt zur Yahoo-Suche:

Yahoo Suche

Über die Gründe, weshalb Yahoo den „Dinosaurier“ hat sterben lassen, ist offiziell bislang nichts bekannt. Da Neuaufnahmen in den Katalog allerdings bereits seit mehreren Jahren nicht mehr angenommen wurden war die Abschaltung wohl die logische Konsequenz. Man kann nur vermuten, dass Yahoo sich aus strategischen Gründen von seinem Webkatalog trennte.

Aus SEO-Sicht ist die Einstellung des Services sicherlich zu beklagen, denn gerade Webmaster mit Einträgen im Directory werden die Backlinks vermissen. Ebenfalls werden die Verzeichnis-URLs wohl in den kommenden Wochen aus dem Index der Suchmaschinen entfernt.


Augmented Reality trifft Shopping

Bald könnte es vorbei sein mit dem lästigen An- und Auszieh-Stress in engen Umkleidekabinen. Cisco hat ein Konzept für einen Spiegel entwickelt, der es einem ermöglicht, Textilien anzuprobieren ohne sie anzuprobieren: der interessierte Käufer stellt sich vor diesen Spiegel und kann mittels einfacher Handbewegungen Kleidungsstücke auswählen und sie auf den eigenen Körper projezieren. Der Spiegel fungiert quasi als Katalog, und falls einem die Farben der ausgewählten Garderobe nicht gefallen, lassen diese sich auf virtuellen Knopfdruck ebenfalls verändern. Denkbar wäre auch, dass man sich ein eigenes Profil anlegt, um jederzeit (Geschäfte übergreifend) auf gespeicherte Ergebnisse zurückgreifen zu können.

Ein äußerst spannendes Konzept, fehlt nur noch der passende Textildrucker, um das ausgewählte Produkt auch gleich mitnehmen zu können … 😉


Jürgen Blomenkamp wird weltweiter CEO von GroupM Trading

Seit gestern ist es offiziell: Jürgen Blomenkamp, CEO der GroupM Germany, wird neuer weltweiter CEO von GroupM Trading und folgt Alexander Schmidt-Vogel, der nach 34 Jahren die Gruppe verlässt. (mehr…)


Der globale Werbemarkt erholt sich – langsam und nicht überall gleich

WPP/GroupM-Report „This year, next year“ veröffentlicht

Für die globalen Werbeausgaben wird derzeit für das Jahr 2009 mit einem Rückgang um 6,6% auf 445 Milliarden US-Dollar ausgegangen, in 2010 soll es einen leichten Anstieg um 0,8% auf 448 Mrd. USD geben, entgegen einem früheren, 70 Länder umfassenden, GroupM-Report, der noch einen Rückgang um 1,4% prognostizierte. (mehr…)